Divemaster
Theorie und Praxis für dein Divemaster Training
Um Divemaster zu werden, willst du vor allem eins: Viel Zeit im Wasser verbringen. Die Routine beim Tauchen und die Erfahrung sind natürlich ein extrem wichtiger Punkt in deiner Karriere. Deshalb solltest du unbedingt Erfahrung damit haben, selbstständig zu tauchen, bevor du in den Divemaster-Kurs startest.
Aber es braucht auch eine ganze Menge Theorie. Als Divemaster wirst du von anderen Tauchern und von Anfängern angesprochen, wenn sie Fragen haben – und dann solltest du ihnen helfen können. Dafür braucht es Wissen, und ein paar Fingerfertigkeiten im Umgang mit der Ausüstung.
An diesem Punkt kannst du einiges vorbereiten, um in dem eigentlichen Kurs dann einfach gar keinen Stress mehr zu haben. Du bekommst bei uns nicht nur den Zugang zum SSI Material (das du auch dann bei uns kaufen kannst, wenn du den Kurs woanders machst!), sondern auch weitere Tools zur Vorbereitung.
Bist du bereit?
Wie viel Erfahrung braucht man, um Divemaster zu werden?
Das Thema wird oft heiß diskutiert. Du musst noch kein Profi sein – genau dafür ist der Kurs ja da. Aber du solltest dich sicher orientieren können und nicht mehr mit dir selbst beschäftigt sein, wenn du die Verantwortung für andere übernimmst.
Mit unserem kleinen Quiz kannst du herausfinden, ob du direkt loslegen kannst, oder vielleicht vorher noch ein paar Dinge trainieren möchtest.
Was gehört zum Divemasterkurs?
Theorie
Sobald du deinen Kurs gebucht hast, bekommst du Zugriff auf das SSI Manual, und daneben auf einige weitere Kurse. Wenn du Science of Diving und Computer Diving noch nicht hast, bekommst du sie jetzt einfach dazu. Und du hast Zugriff auf das „Skuba Skils Review“, in dem du Beschreibungen zu allen Skills findest, die Training Standards, und das Professional Final Exam.
Das musst du natürlich durcharbeiten.
Daneben solltest du weitere Quellen nutzen, um deine Kenntnisse auf ein Niveau zu bringen, das man „professionell“ nennen kann. Nützliche links und Tipps dazu findest du auf der Pro Seite zur Tauchtheorie.
Praxis
Die Praxis in deinem Divemasterkurs teilt sich in mehrere Bereiche auf, die je nach Center und Anforderungen an ihre Divemsater unterschiedlich gewichtet sein können.
Im Mittelpunkt steht natürlich immer, dass du lernst, Gruppen von zertifizierten Tauchern zu guiden. Das kann in Form von simulierten Tauchgängen geübt werden, in denen andere Kursteilnehmer als Tauchgäste agieren, oder auch mit echten Tauchgästen. Dazu gehört viel mehr als einfach nur vorneweg zu schwimmen – was alles, erklären wir auf der Seite zum Guiding ausführlicher.
Dann kommt der Block mit den Skills: Auch wenn du noch nicht ausbildest, solltest du in der Lage sein, alle Tauchfertigkeiten sicher zu zeigen. Das will geübt sein. Du bekommst im Divemaster-Kurs eine solide Basis mit, solltest aber weiter üben, bevor du dich entscheidest, Instructor zu werden. Auch zu diesem Thema findest du hier eine ganze Seite mit Hinweisen.
Und nicht zuletzt musst du all das lernen, was in einer Tauchbasis zum Arbeitsalltag dazugehört – zumindest dann, wenn du auch mal als Divemaster arbeiten möchtest, und den Kurs nicht nur für dich machst. Das gehört zwar nicht zum offiziellen SSI Kurs, ist aber ziemlich wichtig.
Manche Tauchbasen haben für den Kurs einen festen Ablauf, manche integrieren deine Ausbildung in den Arbeitsalltag. Wir machen das am liebsten im Basisalltag, aber trotzdem mit Zeit für dich und deine Fragen. Dafür gibt es dann eine kleine App, in der du den Fortschritt in deinen Kursmodulen verfolgen kannst. Darauf kannst du gerne schon mal einen Blick werfen.
Kursoptionen
Die meisten Tauchkuere haben eine klare, einfache Struktur. Man weiß vorher, wie viele Tauchgänge dazugehören, hat ein Manual, und wenn man die Anforderungen erfüllt hat, bekommt man das Brevet.
Im Prinzip kann man auch den Divemaster-Kurs so aufbauen. Die Anforderungen sind relativ klar: zerifizierte Taucher guiden, das Briefing dazu machen, generelle Tauchfertigkeiten beherrschen, das SSI-System kennen und halbwegs solide Kenntnisse in der Tauchtheorie haben. In dem Kurs gibt es aber in der Praxis deutlich mehr Varianten als bei anderen Kursen.
Das liegt vor allem an einem: Der Motivation und dem Ziel. Für viele ist der Divemaster einfach der nächste Kurs, und sie haben gar nicht vor, irgendwann in einer Basis zu arbeiten, und auch keine Pläne, den Weg zum Tauchlehrer weiter zu gehen. Manchen geht es nur darum, wirklich unabhängig tauchen zu können, sich vielleicht ein bisschen besser um Anfänger zu kümmern. Dann kann man den Kurs, ausreichend Erfahrung vorausgesetzt, gut in zwei Wochen im Urlaub machen.
Für andere ist es aber der Einstieg in die Arbeit auf einer Tauchbasis. Und dann ist es sinnvoll, mehr Zeit einzuplanen und mehr als nur das Pflichprogramm zu machen. Um das Tauchen herum ist eine Menge an Organisation zu erledigen, der Kompressor muss bedient werden, kleinere Equipmentrepararen stehen eigentlich immer an – und all das muss man lernen. Dafür ist die Ausbildung zum Divemaster ein guter Moment.
Du kannst wählen, wie du deinen Kurs am liebsten angehen möchtest. Bei uns entscheidest du, wie lange du bleibst, und kannst dadurch so viel Erfahrung sammeln, wie du willst.
Oft gibt es auch Angebote, den Divemaster im Tausch gegen Mitarbeit zu bekommen. Das machen wir nicht, und zwar aus guten Gründen. Die kannst du in unserem Blog nachlesen.
Theorie und online Begleitung
Du kannst den Kurs nicht bei uns auf La Palma machen, möchtest aber gerne in der Vorbreitung unterstützt werden und auch in der Praxisausbildung online nachfragen können, wenn dir etwas unklar ist? Dann kannst du gerne mit uns die Vorbereitung machen, nach dem Kurs zu einem Praktikum vorbeikommen und so Einblick in unterschiedliche Tauchbasen gewinnen.
Divemasterkurs im Urlaub
Wenn du den Rescue Diver hast und ausreichend Erfahrung mitbringst, kannst du den Kurs in zwei Wochen im Urlaub machen. Dabei lernst du alles, was nach SSI Standards vorgesehen ist, hast aber wenig Zeit um Erfahrung zu sammeln.
Punkfish Divemaster
Wenn du mehr Zeit hast, kannst du den Divemasterkurs mit einem beliebig langen Praktikum inklusive verbinden. Dabei lernst du den Basisalltag von Grund auf kennen, lernst den Kompressor zu bedienen, kleinere Equipment-Reperaturen durchzuführen, und wirst nach und nach auch echte Gäste guiden dürfen. Wenn du viel Zeit hast, kann sich der Kurs sogar in einen Job verwandeln….
"Zero to Hero"
Du hast gerade erst den OWD, weißt aber, dass du Divemaster werden willst? Dann gibt es bei uns auch die komplette Ausbildung in einem Paket. Dafür brauchst du allerdings wirklich Zeit, mindestens drei Monate sollten es schon sein, damit du nebenbei eben auch wirklich Taucherfahrung sammeln kannst.
Guiden
Von der Vorbereitung über das Briefing zur Gruppenkontrolle und dem eigentlichen Tauchgang – wenn du die Verantwortung hast, ist da viel zu bedenken.
Skills demonstrieren
Oft übersehen, aber so wichtig: Die grundegenden Skills demonstrieren können. Nicht nur können, sondern anderen zeigen, wie es geht – als Profi ändert sich dein Blick.


